|
Rückblick auf vergangene Ausstellungen (Auswahl)
Jahresprogramm 2010
Lammsaal
13./14. März Jubiläumsausstellung der Gewinner des Wettbewerbs „Zwanzig Jahre Kunstraum Neureut“ Achim Fischel, Theo Greiner, Lena Imbery und Rosaana Velasco

12. /13. Juni Malerei von Sierk Schmalzriedt
13. Juni Karlsruher Lesebuch - 12 Autoren lesen aus ihrer Anthologie
20./21. November Mitgliederausstellung
21. November, um 17 Uhr Wort – Klang – am Sonntag
Schimmelzweig Verlag Karlsruhe Autorinnen und Autoren lesen rund ums Karlsruher Lesebuch Geschichten und Gedichte mit dem Motto des Buches „Optimistische Geschichten aus dem Alltag – da lässt sich noch was draus machen.“ Musikalisches Passepartout: Burkhard Dersch, Piano Wir freuen uns auf Sie als Zuhörer. Eintritt frei
Altes Milchhäusle
13./ 14.Februar Lola (Arbeiten von Viola Läufer, Karlsruhe)
11./12. September Eva Balogh, Karlsruhe, Malerei und Performance in Zusammenarbeit mit dem Neureuter Heimatmuseum
9./10. Oktober Arbeiten von Helga Gross, Barbelroth
Jahresprogramm 2009
Lammsaal
4. und 5. April - Tim Ernst, Malerei 6. und 7. Juni - Maria Lange, Viera Walsch, Malerei 21. und 22. November - Mitgliederausstellung, Malerei
Milchhäusle
7. und 8. März - Roxana Wolf 10. und 11. Oktober - Dr. Elke Berninger-Schäfer, Malerei
Bilder der Ausstellung vom 6. und 7. Juni Maria Lange, Viera Walsch, Malerei


Jahresprogramm 2008
Lammsaal
15. und 16. März - Raimund Tscheuschner, Malerei 11. und 12. Oktober - Alexander Wehowski, Fotografie 22. und 23. November - Mitglieder-Weihnachts-Ausstellung
Milchhäusle
28. und 29. Juni - Arbeiten der Oberstufe des Gymnasiums Neureut 7. September - Heike Kasselmann, Malerei In Zusammenarbeit mit dem Neureuter Heimatmuseum 27. und 28. September - Ann-Kathrin Busse, Malerei
 Bilder der Weihnachtsausstellung 2008


Mitglieder-Weihnachtsausstellung Dezember 2007


nach oben
September 2007 Parallel zum Hoffest im Neureuter Heimathaus zeigte der Kunstraum Neureut im angrenzenden Alten Milchhäusle Aquarelle von Friedrich Doll, Pastelle von Jens Lowinger und Malerei von Michael Mayr. Die vorwiegend gegenständlich arbeitenden Künstler verbinden handwerkliche Qualität mit einem originellen Blick auf traditionsreiche Themen. Sie sehen wie die Freunde des reizvollen Heimatmuseums eine sinnstiftende Kontinuität zwischen Vergangenheit und Gegenwart.


nach oben
Hans-Joachim Teegelbeckers Druckgrafik Oktober 2007

Bildausschnitt aus „Der Steinhauer“, 2006

nach oben
Petra Neugebauer, Malerei April 2007 Am 27. April eröffnete Ortsvorsteher Jürgen Stober die diesjährige Ausstellungsreihe des Kunstraums Neureut. Über das Wochenende zeigte Petra Neugebauer Exemplare aus zwei ihrer Bilderserien. Die vielseitige Künstlerin lässt sich von alltäglichen optischen Eindrücken zu originellen Bildkompositionen inspirieren und experimentiert mit verschiedenen Techniken. In den Bilderreihen wird deutlich, wie die Malerin figürliche Motive zunehmend abstrahierend verschlüsselt und dabei Strukturen und Farbeffekte erzielt, die auf geheimnisvolle Art positive psychische Impulse aussenden. Ko


nach oben
Mitgliederausstellung des Kunstraums Neureut im Lammsaal Dezember 2006
Die Mitgliederausstellung, die der Kunstraum Neureut jeweils am ersten Wochenende im Dezember im Lammsaal in der Neureuter Hauptstraße 145 ausrichtet, hat sich zu einem beachtenswerten Fixpunkt im Karlsruher Kulturkalender entwickelt. Alle künstlerisch aktiven Mitglieder des Freundeskreises erhalten hier ein gemeinsames Forum, und es spricht für die kollegiale und kameradschaftliche Atmosphäre in diesem Verein, dass sich so viele und so verschiedene Persönlichkeiten zusammenfinden und Werke, die in Stil und Anspruch ein weites Spektrum abdecken, zu friedlichem Wettstreit einander gegenüberstellen.
Stets erweist sich der Vergleich als unerlässliche Voraussetzung für ästhetische Urteile. Der Besucher darf sich auf eine unterhaltsame Entdeckungsreise durch die zeitgenössische Kunstlandschaft freuen. Er wird Gefälliges und Anschauliches ebenso finden wie Symbolismus, Experiment und Abstraktion. Wie immer sind Malerei, Druckgrafik, Fotografie und Bildhauerei vertreten. Wer die Ausstellungen der letzten Jahre verfolgt hat, wird alten Bekannten und neuen Namen begegnen. Die Teilnehmer sind Pedro Baptista, Robert M. Becker, Dr. Elke Berninger-Schäfer, Helene Dehn, Friedrich Doll, Heike Kasselmann, Helga Maria Lück. Michael Mayr, Thomas Münzer, Petra Neugebauer, Marianne Rummel, Franz Scherer, Manuela Schilling, Krsto Tancev, Hans-Joachim Teegelbeckers und Viera Walsch.

nach oben
Oktober 2006 – Thomas Münzer (Malerei)


nach oben
Franz Xaver Lutz

Seit April 2004 ist das Ausstellungsprojekt „ein mathematisches Kunstbuch – ein künstlerisches Mathematikbuch“ an verschiedenen Orten in der ganzen Republik zu sehen. Jetzt ist die Schau, die ein Projekt der Klaus Tschira Stiftung gGmbH ist, im Kunstraum Neureut zu sehen. Die Klaus Tschira Stiftung gGmbH fördert vorwiegend Forschungsvorhaben der Angewandten Informatik und der Naturwissenschaften. Mit dem Ausstellungsprojekt „ein mathematisches Kunstbuch – ein künstlerisches Mathematikbuch“ verfolgt die Stiftung das Ziel, das Verständnis der Öffentlichkeit für die Natur- und Technikwissenschaften zu verbessern. Die gezeigten Arbeiten sind Skizzen, Studien und Gemälde. Zu jedem Werk verfasst der Künstler einen Text, in dem er den Entstehungsprozess und die Bildinhalte vorstellt. Die Texte eröffnen dem Betrachter die Deutungsmöglichkeiten der Formen, Farben und Formeln. Mit seinem schriftlichen und bildlichen Schaffen gelingt Franz Xaver Lutz der Brückenschlag zwischen der Kunst auf der einen Seite und der Biologie, Mathematik und Mechanik auf der anderen Seite.

Ein Bericht zur Ausstellungseröffnung
Mathematische Kabinettstücke im Lammsaal
Wer in der Schule mit Mathematik und Naturwissenschaften auf dem Kriegsfuss stand, dem mögen die Bilder von Franz Xaver Lutz, die bis zum 12. Februar im Lammsaal hängen, zunächst kalte Schauer über den Rücken laufen lassen. Beim zweiten Blick werden aber auch die meisten Laien verstehen, dass Mathematik eine ästhetische Seite hat und im Ideal kosmische Grundprinzipien veranschaulichen kann. Die Ausstellung mit dem Titel „Mathematisches Kunstbuch – künstlerisches Mathematikbuch“ stieß jedenfalls bei der Eröffnung am 14. 1. auf großes Interesse. Ortsvorsteher Jürgen Stober zeigte seine Freude darüber, dass es gelang diese bedeutende und originelle Ausstellung, die dank der Klaus Tschira Stiftung schon an mehreren Orten in der Republik zu sehen war, nach Neureut zu bringen. Dr. Klaus Tschira wies darauf hin, dass ein solches Projekt Brücken zwischen Künstlern und Technikern schaffen soll. Die Kunsthistorikerin Roswitha Zytowski verwies auf die Rolle der Geometrie in der Geschichte und Gegenwart der Malerei. F. X. Lutz vereinigt handwerkliche Präzision, mathematisch-technisches Wissen und gestalterische Phantasie und verwandelt damit Elemente einer Gebrauchsgrafik in berechnete Kunstwerke mit surrealistischen Dimensionen. Marion Daiker, Cello, und Kirsten Christmann, Klavier, verliehen der Vernissage mit Stücken von Schubert, Fauré und Saint-Saëns einen angemessenen musikalischen Rahmen. Die Ausstellung des Kunstraums Neureut ist unter der Woche von 10 bis 14 Uhr und an Wochenenden von 12 bis 17 geöffnet. Ko

nach oben
Mitglieder-Weihnachts-Ausstellung des Kunstraums Neureut e.V. Dezember 2005

Unter allen Besuchern wurde ein Gemälde des Künstlers Friedrich Doll verlost.
Folgende Künstler stellten aus:
Pedro Baptista (Fotografie) Robert Marcel Becker (Plastik) Friedrich Doll (Malerei) Helena Moes Jasper (Malerei) Jens Lowinger (Malerei) Eva Luley (Malerei) Helga Maria Lück (Malerei) Michael Mayr (Malerei) Thomas Münzer (Malerei) Franz Scherer (Grafik, Linolschnitte) Maria Schurr-Bruchmann (Malerei) Viera Walsch (Malerei) Hans-Joachim Teegelbeckers (Radierungen)

nach oben
Künstlerhaus im Lammsaal
Der Lammsaal in der Neureuter Hauptstraße 145 gilt unter Karlsruher Künstlern längst nicht mehr als Geheimtipp. In dem geräumigen, hellen Saal mit guten Proportionen kommen vor allem auch größere Formate gut zur Wirkung, denn es lassen sich durch Kontraste und Gegenüberstellungen beeindruckende Gesamtwirkungen arrangieren, die sowohl Ausstellende wie Besucher immer wieder überraschen.
Organisiert werden die Ausstellungen seit fünfzehn Jahren vom Kunstraum Neureut, der zum diesjährigen Neureuter Straßenfest Mitglieder des Bezirksverbands Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK) Karlsruhe eingeladen hat. Jutta Hieret-Piosczyk, Christa Kress, Lothar Rumold, Franziska Schemel, Harald Seyfried-Lantin, Hans-Joachim Tegelbeckers und Dietmar Zankel sind der Einladung gefolgt. Die weit über die Region hinaus bekannten Künstler zeigen Malerei, Grafik und Objekte. Sie arbeiten in verschiedenen Techniken und Stilen und garantieren eine anspruchsvolle und spannungsgeladene Ausstellung.
Zur Eröffnung der Ausstellung am Samstag, dem 4. Juni, um 17 Uhr sprechen Kulturreferent Dr. Michael Heck und Ortsvorsteher Jürgen Stober. Die Einführung übernimmt Michael Wirth. Zeynop Tekin, Violine, gestaltet den musikalischen Rahmen.
Die Ausstellung ist nach der Vernissage noch am 5.6. und am 11. und 12. 6. von 11 – 17 Uhr zu sehen. Traditionsgemäß bietet der Kunstraum Neureut während der Ausstellungswochenenden auch anderen Kunstformen ein Podium. So trägt Rainer Markus Wimmer am Sonntag, dem 5. Juni, ab 16 Uhr "Popchansons" vor. Am Samstag, dem 11. Juni, um 19 Uhr steht ein Konzert mit "Free Jazz & More" auf dem Programm.


nach oben
Friedrich Doll Aquarelle Juni 2005


nach oben
Sigrid Jordan März 2005
„Vom Begriff zum Bild“ Arbeiten mit Tusche und Pinsel
Sigrid Jordan zeigt Tuschezeichnungen, in denen sie sich von fernöstlichen Schriftzeichen zu freien gestalterischen Experimenten anregen lässt.


nach oben
Ausstellung: „Sich einlassen auf das Lebendige“ Helga Maria Lück im Neureuter Milchhäusle April 2005
Am 9. und 10. April zeigt der Kunstraum Bilder der Karlsruher Malerin Helga Maria Lück im Neureuter „Milchhäusle”, Kirchfeldstraße 124. Die Künstlerin, seit einem Jahrzehnt in der Kulturszene aktiv, möchte mit ihren farbenfrohen Werken einen beruhigenden Kontrapunkt zur Rastlosigkeit des modernen Lebens setzen. Sie war bereits auf zahlreichen Ausstellungen vertreten. Zuletzt zeigte sie im Rahmen des ersten Karlsruher Kunst- und Kulturmarkts am Ludwigsplatz einige Werke, was sogar dem regionalen Fernsehsender R.TV eine Kurzreportage wert war.


"Fernweh", dreiteilig, Acryl auf Leinwand

nach oben
  Radierungen von H.-J. Tegelbeckers im Milchhäusle
Alle Besucher der Ausstellungseröffnung am 3. Juli waren von den ausdrucksvollen und technisch überzeugenden Radierungen beeindruckt, die Hans-Joachim Tegelbeckers bis zum 18. Juli im Milchhäusle ausstellt. Die Drucke erzeugen paradoxe Wirkungen. Einerseits beruhigen sie uns, weil sie vertraute Bildelemente vor Augen führen. Die in Stillleben üblichen Gesetze gelten aber nicht. Es wird kein realistischer Raum konstruiert. Einzelne Fische, Insekten sowie der Kopf des „Fischguckers“ werden wie auf einem Skizzenblock scheinbar willkürlich aneinander gereiht, wobei Bilder von teils alptraumhafter Intensität entstehen. Frieder Kohlenberger vom Kunstraum Neureut führte kurz in Leben und Werk des Künstlers ein. Dieser aber führte aus, wie und mit welchen selbstgebauten Instrumenten er die Geräuschkulisse geschaffen hatte, die bei der Vernissage vom Band lief.

nach oben
    Afrika im Lammsaal Ausstellung mit Werken von A. P. Aniambossou
Afrika hat viele Gesichter. Dass seine Menschen Charme, Intelligenz und kreatives Talent besitzen, zeigte sich am 8. Mai bei der Eröffnung der Ausstellung mit Werken Armand Pascal Aniambossous. Der Kunstraum Neureut hat mit Unterstützung der Ortsverwaltung und der Stadt Karlsruhe diesen bekannten Maler aus Benin einladen können und damit ein kulturelles Ereignis initiiert, das offensichtlich dem Neureuter Kulturleben eine ganz neue Dimension eröffnet hat. Dies ging auch aus den kulturpolitischen Stellungnahmen der Ehrengäste hervor. Dr. Michael Heck vom Kulturamt der Stadt Karlsruhe und Ortsvorsteher Günter Seith begrüßten die von weit angereisten Gäste, und der Botschafter der Republik Benin verwies auf die zukunftsweisende Bedeutung verbindender Kontakte zwischen den Kulturen. Alain Alfred Moutapam führte in das Leben und das Werk des Künstlers ein, der afrikanische und europäische Traditionen zu einem eigenen Stil verarbeitet hat. Grace Hornung, Francis Zonon, und Jean Kand sorgten mit Gesang, Tanz und Schlagzeuginstrumenten dafür, dass die Herzen des Publikums im afrikanischen Rhythmus zu schlagen begannen. Neureut konnte seine Weltläufigkeit auch dadurch unterstreichen, dass der Vorsitzende des Kunstraums die Gäste zweisprachig begrüßte und die französische Rede des Botschafters aus dem Stegreif übersetzen konnte.
 
Christoph Köhler liest Molière
Wer menschliche Schwächen aufs Korn nimmt, kommt nicht aus der Mode. Das zeigte sich einmal mehr, als Christoph Köhler am 9. Mai im Lammsaal Szenen aus dem „Eingebildeten Kranken“ und „Tartuffe“ vortrug. Sicher dürfen wir den Ärzten heute mehr zutrauen als im 17. Jahrhundert. Das Geschäft mit der Medizin bleibt aber aktuell, und auch der frömmelnde Heuchler Tartuffe passt mühelos in unsere fundamentalistische Welt. Christoph Köhler löst als Rezitator überzeugend die Probleme, die sich aus dem Vortrag von Dialogen ergeben, und weckt die Lust, in Molière-Texten zu blättern. Das Ensemble Lyrique mit Ilona Steinheimer (Oboe), Johanna Wright (Flöte) und Volker Rabus (Cembalo) sorgten dafür, dass klar blieb, in welcher Zeit die Texte entstanden sind. Mit Werken von Jean-Marie Leclair und Rameau gestalteten sie ein reizvolles Zwiegespräch zwischen Wort und Musik. Das Programm fand im Rahmen der Aniambossou-Ausstellung des Kunstraums Neureut statt.

nach oben
  Telefonzeichnungen und ihre Folgen
Franz Scherer zeigt im Milchhäusle, dass beim Telefonieren entstandene Kritzeleien zu Kunstwerken erhoben werden können. Seine quadratischen Notizblockzeichnungen folgen einerseits den Gesetzen der Symmetrie, sind zugleich aber auch spontanen Ein- und Zufällen zu verdanken und erreichen schließlich wie Mandalas den Status von Meditationen. Der Künstler weiß, welche Möglichkeiten in diesen Entwürfen liegen. Er setzt sie daher in stark vergrößerte Linolschnitte um, die er in verschiedenen Stadien druckt. Auch Farben können hinzukommen, und es entstehen ansprechende Bilder mit strengen geometrischen Formen. Der weitgereiste, erst vor kurzem pensionierte Pfarrer aus Spessart hat auch Landschaften gezeichnet, die er auf reine Linien ohne Schattierungen reduziert. Die Ausstellungseröffnung am 6. 3. lockte viele Besucher nach Neureut, die durch Harald Voglers Laudatio und Helmut Wetters Saxophonfantasien auf die originellen Arbeiten eingestimmt wurden.

nach oben
  
Porträts von Eureka Beutler im Milchhäusle
Man kann schon einen sinnreichen Bezug herstellen zwischen der ursprünglichen Bestimmung des Milchhäusles und den werdenden Müttern, Säuglingen und Kleinkindern, deren Lichtbilder Eureka Beutler vom 17. bis zum 19. Oktober in der „Museumszeile“ hinter dem Neureuter Rathaus zeigte. Das meinte jedenfalls Thorsten Speer, der die Porträtaufnahmen den zahlreichen Besuchern der Vernissage vorstellte. Zu sehen waren vorwiegend einfühlsame Schwarzweißbilder, teilweise in Sepia oder Blauton abgezogen. Das professionelle Spiel mit Licht und Schatten wird von der Fotografin aus Südafrika ausdrücklich auch psychologisch verstanden. Deutlich wird vor allem aber die enge Vertrauensbeziehung zwischen Fotograf und Modell. Vier Mitglieder des jungen Karlsruher Vokalensembles „octo vocum“ (Clothilde Diekmann, Anja Seipold, Martin Roth und Alexander Sperl) verliehen der Vernissage mit spanischen Motetten musikalischen Glanz.

nach oben
    Neuer Auftakt im Kunstraum Neureut
Im April dieses Jahres hat der Kunstraum Neureut einen neuen Vorstand gewählt, der am 21. Juni seine erste Ausstellung präsentiert. Der Kunstraum Neureut will weiterhin anspruchsvolle zeitgenössische Kunst möglichst vielen Bürgern nahe bringen und ist bereit, dabei auch nach neuen Wegen zu suchen. Zunächst wurde mit der Kleintierzuchthalle im Tiefgestade hinter dem Neureuter Lammsaal ein origineller, unverbrauchter Rahmen gefunden, in dem Malerei von Gabrielle Goerke, Sandro Vadim und Thomas Münzer zur Wirkung kommen wird. Es ist aber auch noch Raum für Fotografien von Markus Richter und Skulpturen von Ewald Rumpf. Letzterer wird am Cembalo zusammen mit Johannes Drescher, Violine, der Ausstellungseröffnung auch eine musikalische Dimension verleihen. Zu Beginn der Vernissage um 11 Uhr wird Guntram Prochaska aus einem Baumstamm von vier Meter Höhe eine Skulptur sägen, die später voraussichtlich auf dem Grünstreifen hinter dem Gymnasium Neureut ihren Platz finden wird. Zum Ausklang der Ausstellung am 22. Juni bringt der Karlsruher Liedermacher Rainer Markus Wimmer mit seiner Band ab 16 Uhr einen Querschnitt durch sein Werk zu Gehör. (mehr unter PRESSE)
nach oben
|