KUNSTRAUM NEUREUT E.V.
         KUNSTRAUM NEUREUT E.V.          

2012

 

 

 

 

21.-22. April 2012

 

JENS ANDRES

"Archiv für nicht gestellte Fragen"

 

 

 

 

Antworten auf ungestellte Fragen im Lammsaal

 

Der Kunstraum eröffnete seine diesjährige Ausstellungsreihe mit Bildern von Jens Andres, der seit einigen Wochen in Karlsruhe wohnt und arbeitet. Der Maler präsentierte seine Arbeiten am 21. und 22. 4. unter dem hintersinnigen Motto „Archiv für nicht gestellte Fragen“. Frieder Kohlenberger zeigte in seiner Einführung, wie durchdacht und handwerklich präzis Jens Andres vertraute, scheinbar disparate Elemente zu ebenso überzeugenden wie überraschenden Kompositionen vereint. Der Betrachter nimmt Botschaften wahr, auch wenn er sie nicht auf den ersten Blick erkennt. Bildtitel und eingearbeitete Texte sind oft orakelhaft. Klar aber wird, dass hinter den Ölbildern auf Holz und Leinwand ein Künstler steht, der mit Regeln spielt und ahnt, dass wir noch nicht in der besten aller Welten angekommen sind.

 

Homepage des Künstlers: www.jens-andres.de

 

 

 

27.-29. April 2012

 

SVENJA BOHNERT

Kindheitserinnerung

 

 

Bilder mit Kindern im Milchhäusle

Die zweite Ausstellung des Kunstraums in diesem Jahr wird am 27. April um 19 Uhr im Milchhäusle mit einer Einführung von Dr. J. Streif eröffnet. Svenja Bohnert (geb. Höfinghoff), eine junge Absolventin der Kunstakademie Karlsruhe, zeigt unter dem Titel „Kindheitserinnerung“ gemalte Momentaufnahmen unbeobachteter Kinder. Die Kinder sind unbeschwert im Spiel versunken und scheinen in einer idyllischen Welt zu leben. Der Betrachter erlebt kindliches Vertrauen vor dem Hintergrund seiner Erfahrungen als Erwachsener.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Postsurrealismus im Milchhäusle

Auf den ersten Blick hätte es scheinen können, als seien die Bilder von Stefan Resch mitsamt ihren ehrwürdig alten Rahmen dem benachbarten Heimathaus entlehnt. Die Ausstellung des Kunstraums im Milchäusle fand ja auch parallel zum Hoffest des Volkskundemuseums am 9.9. statt. Die gegenstandsgetreue Malweise scheint Geschichten zu erzählen. Doch der Realismus erweist sich rasch als Illusion. In der figürlichen Malerei kann die Suche nach neuen Aussagen in den Surrealismus führen. Stefan Resch nützt diesen (Aus)weg ganz bewusst. Er hat sich seine technischen Fertigkeiten weitgehend selbst erarbeitet. Naiv im ursprünglichen Wortsinn sind die Arbeiten dieses sensiblen Malers jedoch sicherlich nicht. Schon die Vernisssage am 7.7., bei der Kenneth Grigat den Künstler vorstellte, zog viele Besucher nach Neureut, die zuvor vom hiesigen kulturellen Leben wenig wussten.

 

 

 

 

 

 

Mitgliederausstellung im Lammsaal

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