KUNSTRAUM NEUREUT E.V.
         KUNSTRAUM NEUREUT E.V.          

2013

 

15. - 19. März 2013

 

SPOTKANIE - BEGEGNUNG

 

Deutsch-polnische Begegnung in der Badnerlandhalle

Die Gegenüberstellung von fünf polnischen Künstlern mit fünf kreativen Mitgliedern des Kunstraums Neureut, die vom 15. bis 19. März im Foyer der Badnerlandhalle zu sehen war, bot vielfältige interkulturelle Anstöße. So erinnerte Ortsvorsteher Jürgen Stober in seiner Begrüßung an bekannte und weniger bekannte Berührungspunkte zwischen den beiden Nationen. Heinz Möllinger, der die Vernissage am Flügel begleitete, ließ sich bei seinen Improvisationen u. a. von Chopin inspirieren. Die beteiligten Maler, Bildhauer und Fotografen kamen bei der gemeinsamen Vorbereitung der Ausstellung notwendigerweise miteinander in Kontakt. Als Gesa Nolte am Freitagabend die zahlreichen Besuchern in die Exponate einführte, zeigte sich jedoch auch, dass in der zeitgenössischen Kunst in Europa gemeinsame Tendenzen deutlicher sind als nationale Unterschiede. Die Überbringer dieser guten Botschaft seien nochmals genannt. Sebastian Placzek, Ula Sidero, Kinga Czarnecka, Zdzislawa Czarnecka, Zbigniew Czarnecki, Jens Andres, Klaus Eppele, Elmar Interschick Christa Kress und Viera Walsch.

 

 

 

 

28.März - 14. April 2013

 

HOLGER FITTERER

Malerei

 

 

Malerei von Holger Fitterer im Milchhäusle


Die Bilder des Karlsruher Malers Holger Fitterer, die am 28. März zahlreiche Besucher zur Vernissage ins Milchhäusle lockten, sind an Wochenenden noch bis zum 14. April der Öffentlichkeit zugänglich.

Die treuen Freunde des Kunstraums staunen immer wieder darüber, wie gut die verschiedensten Arbeiten in den harmonischen Proportionen dieses schlichten Raumes zur Geltung kommen. Wie die Kunsthistorikerin Gesa Nolte in ihrer Einführung deutlich machte, baut Holger Fitterer in seinen Malereien eine Brücke zwischen seiner eigenen Gedankenwelt und den Sinneswahrnehmungen, die er aus der Natur empfängt. Er zerlegt Motive wie durch ein spezifisches Prisma in parallele Farbstreifen, deren ausgewogener Zusammenklang Erinnerungen und Stimmungen wachrufen.

 

 


 

 

2. - 19. Mai 2013

 

BRONISLAVA VON PODEVILS

 

 

Freie Hand für Bronislava von Podewils

 

Bronislava von Podewils stellt ihre Ausstellung im Milchhäusle unter das Motto „carta bianca“. Wie Frieder Kohlenberger bei der Vernissage am 2. Mai in Erinnerung rief, heißt das soviel wie Blankovollmacht. So nutzt die vielseitige Künstlerin die Chance, in einer überlegten Anordnung von Grafiken, Objekten und Installationen verschiedene Facetten ihres kreativen Schaffens zu präsentieren. Die Arbeiten überraschen durch den phantasievollen, oft spielerischen Umgang mit einfachen Materialien und Techniken. Vertraute Gegenstände und Gestalten rufen im Betrachter geheimnisvolle Geschichten wach. Der Versuch des Kunstraums, einen beachtenswerten Aspekt gegenwärtigen Kunstschaffens in Neureut zu zeigen, ist gelungen. (Neureuter Nachrichten)

 

 

 

 

 

7. und 8. September

Markus Breig

 

 

 

Bilder aus Usbekistan im Milchhäusle

 

Der Fotograf Markus Breig hat Usbekistan nicht als Tourist bereist. Er begleitete seine Frau bei einer ärztlichen Hilfsaktion im Auftrag von „Ärzte ohne Grenzen“. So kommen seine Bilder den dortigen Menschen recht nahe, ohne indiskret zu werden. Wer am letzten Ferienwochenende in das Milchhäusle schaute, sah Szenen aus dem Alltagsleben Gesunder und Kranker neben Aufnahmen von fast märchenhaft anmutender zentralasiatischer Architektur. Der Kunstraum Neureut hat mit diesem Blick auf eine ferne Kultur mit einer wechselvollen Geschichte seine vierte Ausstellung in diesem Jahr präsentiert.

 

 

 

Kunst aus der Region im Lammsaal

 

In seiner fünften Veranstaltung in diesem Jahr zeigte der Kunstraum Neureut am 14. und 15. September Schmuck von Angela Wörner, Zeichnungen von Hubert Goldacker, Malerei von Christel Otto und Fotografien von Heidi Sautter. Die Dimensionen des Lammsaals erlaubten den Künstlern einen repräsentativen Überblick über ihre Arbeit zu geben, ohne den Besucher durch Überladung zu verwirren. Hubert Goldacker besticht durch präzise Zeichentechnik und einen sicheren Blick für graphische Effekte. Christel Otto beherrscht verschiedene Register, abstrahiert und vermeidet grelle Farbigkeit. Heidi Sautter zeigt, wie Alltagsmotive durch verfremdende Bearbeitung zu originellen Bildern mutieren. Angela Wörner illustriert vornehme Eleganz in zeitgenössischen Schmuckformen, kann aber auch große Skulpturen herstellen, wie sie in ihrem Wohnort Leopoldshafen zu sehen sind.

Hermann Roth, Mitglied des BBK Karlsruhe und emeritierter Professor für Pharmazeutische Chemie, skizzierte in seiner Einführung die Viten der Beteiligten und beschwor die Parallelen zwischen Wissenschaft und Kunst. Paul Pöpperl sorgte für einen würdigen Rahmen mit bravourös vorgetragener klassischer Gitarrenmusik.

 

 

 

Mitgliederausstellung 2013

Mitgliederausstellung 2013 im Lammsaal

Klaus Eppele, Christa Kress, Heike Kasselmann, Brigitte Marston, Franz Scherer, Manuela Schilling, Gabriele Scholl, Eva Vogt und Viera Walsch zeigen aktuelle Arbeiten.

Judith Lasar, Nadja Treiber, Beate Meiswinkel und Bärbel Vogt lesen aus ihren Werken.

 

 

 

 

 

 

Presse-Echo

 

Mitgliederausstellung im Lammsaal

Am 7. Dezember eröffnete Ortsvorsteher Jürgen Stober im Lammsaal die diesjährige Mitgliederausstellung des Kunstraums Neureut, indem er den Beginn des Buches Kunst hassen von Nicole Zepter zitierte. Der kritische Umgang mit Kunst, den die Journalistin einfordert, widerspricht keineswegs den Zielen des Neureuter Kunstvereins. So konnten Klaus Eppele, Heike Kasselmann, Christa Kress, Brigitte Marston, Franz Scherer, Manuela Schilling, Gabi Scholl, Eva Vogt und Viera Walsch einen Einblick in ihr derzeitiges Schaffen geben, ohne automatisch Anspruch auf ehrfürchtige Bewunderung zu erheben. Die Würdigung liegt beim einzelnen Betrachter. Da sehr verschiedene Arbeiten gezeigt wurden, kamen so gut wie alle Besucher auf ihre Kosten. Die meisten Autoren der Exponate waren in Neureut nicht unbekannt. So hatten die Besucher Gelegenheit zu spannenden Vergleichen. Die Teilnehmer haben in der Regel eine eigene Handschrift, erschöpfen sich jedoch nicht in Wiederholungen, so dass sehenswerte Weiterentwicklungen zu entdecken waren. Frieder Kohlenberger versuchte in kurzen Aussagen zu jeder Künstlerin und jedem Künstler diese Entdeckungen zu erleichtern. Der Verein konnte 2013 dem Neureuter Kulturleben wichtige Impulse geben und schaut 23 Jahre nach seiner Gründung optimistisch in die Zukunft.

 

Neureuter Nachrichten, 19.12. 2013

 

 

 

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