KUNSTRAUM NEUREUT E.V.
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2014

Wolfgang Lemke - Ungemalte Bilder

 

 

Am 4. 4. 2014 eröffnete Wolfgang Lemke mit seinen ungemalten, am Computer errechneten Bildern die diesjährige Ausstellungsreihe des Neureuter Kunstraums. Seine Arbeiten im Milchhäusle zeigen, dass zeitgenössisches Kunstschaffen unmittelbar zugänglich sein kann, ohne banal zu werden. Das liegt daran, dass er des Öfteren mit unverbrauchten technischen Mitteln atmosphärische Erinnerungen an die Zeit vom Symbolismus bis zum Surrealismus wachruft. Die digitale Bearbeitung erlaubt Verfremdungen, Collagen und Verschmelzungen, die letzten Endes auch die Empfindungen des Betrachters erfolgreich programmieren. Frieder Kohlenberger betonte in seiner Einführung die magische Anmutung dieser optischen Verwandlungen. Paul Pöpperl gab der Eröffnung mit seinem klassischen Gitarrenspiel einen würdigen musikalischen Rahmen.

 

 

 

 

Christian Schmid - Welcome to the pleasuredome

Concrete Walls

 

Christian Schmids Gesamtkunstwerk im Milchhäusle

 

Für seine zweite Ausstellung in diesem Jahr konnte der Kunstraum einen originellen zeitgenössischen Maler gewinnen, der in Mainz und Karlsruhe studierte und unter anderen in Köln, Leipzig und Basel Beachtung und Anerkennung fand. Christian Schmid, dessen Ausstellung Ortsvorsteher Jürgen Stober am 2. Mai eröffnete, ließ sich von der schlichten Symmetrie des Milchhäusles zu einer installativen Präsentation inspirieren, welche die Erwartungen der Besucher ganz unkonventionell erfüllt. „Concrete walls“ nannte der Künstler seine Installation und zeigte dabei konkrete Wände mit einer Reihe abstrakter Bilder, die sich auf Tendenzen in der jüngeren amerikanischen Malerei beziehen. Inhalte und expressive Elemente treten in den Hintergrund. Ironischerweise rufen die von Christian Schmid geschaffenen Eindrücke nebenbei, fast spielerisch dennoch Gefühle wach. Die von Gesa Nolte und Jens Andres gestaltete Einführung gab bei der Vernissage im Voraus plausible Antworten auf skeptische Fragen.

 

 

 

 

 

Albrecht Meier: Fotografie

 

Alltägliche Szenen bekommen neuen Reiz

Albrecht Meier stellt in Karlsruhe-Neureut aus

 

Mit 15 Jahren war Meier bereits im Fotolabor seiner Schule aktiv und sammelte erste Erfahrungen in Sachen Fotografie. Mittlerweile hat der pensionierte Lehrer einiges an Erfahrung als Fotograf vorzuweisen. Privat war Meier …. praktisch sein ganzes Leben lang mit der Kamera unterwegs. „In der alltäglichen Umgebung finden sich immer wieder tolle Motive, wenn man genau beobachtet“, beschreibt Albrecht Meier, wie er zu seinen Motiven kommt. Allerdings spiele auch der Zufall oft eine große Rolle – „was jetzt schön aussieht, zeigt im nächsten Moment teilweise ein ganz anderes Gesicht", schwärmt der Fotograf mit langjähriger Erfahrung.

Seit den 90er-Jahren setzt sich Meier intensiv mit der Fotografie auseinander, gewann Auszeichnungen in Fotofachzeitschriften und ist seit 1992 als Fotojournalist für die Badischen Neuesten Nachrichten unterwegs. Jüngst war Meier bei der Großen Woche in Iffezheim für die BNN im Einsatz.

In Karlsruhe-Neureut stellt Albrecht Meier von Freitag bis Sonntag, 12. bis 14. September, seine künstlerisch wertvollen Bilder zur Schau. Im Alten Milchhäusle in der Kirchfeldstraße 122 können Meiers Bilder begutachtet werden. Regionale Aufnahmen von Menschen und Natur werden in der Fotoausstellung gezeigt. Es sind sowohl Farbfotos, als auch Schwarz-Weiß -Fotos zu sehen. Ein Großteil der Fotografien in der Ausstellung wurde bereits in Fotozeitschriften, Zeitungen und anderen Printmedien veröffentlicht. …

„Es sind die besonderen Augenblicke von Mensch und Natur, die ich in Bildern festhalten will", berichtet Albrecht Meier im Vorfeld der Ausstellung. Aus Alltagssituationen macht Meier Kunstwerke. Mit seinem geschulten Auge für das Einzigartige lichtet Meier Menschen, Tiere, Pflanzen und Landschaften auf eine besondere Weise ab. Unter seinen Bildern sind sowohl Landschaftsaufnahmen, deren Schönheit offensichtlich ist, aber auch assoziativ wertvolle Aufnahmen. So werden aus Eiszapfen menschliche Gliedmaßen oder Kürbisse erinnern an eine bunte Vogelschar. Auf die Suche nach besonders tollen Szenarien begibt sich der erfahrene Fotograf nicht direkt. „Man hat irgendwie ein Auge für die Motive“, erklärt Meier. ...

Bastian Vollmer

BNN. Rastatt/Murgtal, 10.9.2014

Christine Heinrich: Malerei

An 20. und 21. 9.  präsentierte Christine Heinrich aus Jockrim im Lammsaal eine Auswahl aus ihrem malerischen Schaffen.

 

Christine Heinrich im Lammsaal

Malerei von Christine Heinrich im Lammsaal

Ortsvorsteher Jürgen Stober verwies bei der Eröffnung der ersten Lammsaalausstellung des Kunstraums  in diesem Jahr auf die Bedeutung  der Kultur für die Attraktivität einer Gemeinde.  Christine Heinrich, die sich im Bereich Grafikdesign u.a. am KIT einen Namen gemacht hat,  präsentierte am 20. und 21. September eine Auswahl aus ihrer freien Malerei. Die Künstlerin ist experimentierfreudig, setzt auf gesteuerten Zufall und beherrscht die Rakeltechnik. Dabei gelingen ihr große  informelle Bilder, die durch Kontraste perspektivische Tiefe erzeugen und an Städte und Landschaften erinnern. Die Bilder appellieren an  die Phantasie des Betrachters, lassen ihn aber nicht ratlos allein.

Neureuter Nachrichten, 25.9.2014

Evelyn Taylor-Kopp: Wind komm herzu

Evelyn Taylor Kopp

Am 11. Oktober eröffnete Ortsvorsteher Jürgen Stober im Milchhäusle eine Präsentation von Arbeiten der Malerin Evelyn Taylor-Kopp und räumte dabei ein, dass sich zeitgenössische Kunst auch dem aufgeschlossenen Betrachter nicht immer auf den ersten Blick erschließe. Doch die Besucher der Vernissage hatten das Glück, dass ihnen Jens Andres als Betreuer der Ausstellung in einer höchst sachkundigen, aber locker vorgetragenen Einführung die Augen öffnete. Er zeigte, dass die Malerin figürliche und erzählerische Elemente aus der Kulturgeschichte halb spielerisch, halb ironisch in formal anspruchsvolle, innovative Mischtechnik-Experimente integrierte. Das durchgehende Prinzip der Grenzüberschreitung wurde auch durch die Installation eines Stegs mit Segelboot ins Jenseits illustriert. Die von der Künstlerin gesetzten menschlichen Kontouren aus dem Reich der Schatten sollen bei diesem „Crossover“ zu neuem Leben erweckt werden.

Neureuter Nachrichten, 16.10. 2014

Mitgliederausstellung im Lammsaal

Vernissage am 22,11, (Foto: Klaus Eppele)

 

Die Mitgliederausstellung am 22. und 23. 11 bot wie jedes Jahr allen kreativen Mitgliedern eine Gelegenheit, ihre Arbeiten im Lammsaal zu präsentieren. Paul Pöpperl,Gitarre, begleitete die Eröffnung, Frank Jansen interpunktierte die Lesung mit seiner Oboe.

 

Jens Andres, Andrea Bayer, Heike Berg, Klaus Eppele, Rosemarie Karl,  Claudia Knauer, Christa Kress, Eva Luley, Manuela Schilling, Flor Sumenho, Viera Walsch, Angela Wörner gaben einen Einblick in ihre Arbeit.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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